Ein großer Nachteil des virtuellen Shoppings ist die fehlende Möglichkeit, physische Produkte vor dem Kauf zu testen. Vor allem im Bereich Mode ist eine Anprobe der ausgewählten Artikel wichtiger Bestandteil des Kaufprozesses.
Im E-Commerce gibt es zwar Produktinfos und dazugehörige Fotos, die Erfahrung jedoch, dass ein online gekaufter Artikel auch am eigenen Körper (im Falle von Mode) oder in der eigenen Wohnung (bei Möbeln) gut aussieht, kann erst nach dem Erhalt der Ware gemacht werden.
Video-Anwendungen namens „Augmented Reality“ (zu deutsch „erweiterte Realität“) versuchen, an genau dieser Stelle anzusetzen und den Benutzern eines Online-Shops die Möglichkeit zu geben, Produkte in der eigenen Umgebung virtuell zu testen. Mit Hilfe einer Webcam kann somit beispielsweise ein Kleidungsstück „anprobiert“ oder ein Möbelstück virtuell in der eigenen Wohnung „aufgestellt“ werden.
Mehrere Video-Beispiele für die Umsetzung solcher Augmented Reality Applikationen finden Sie hier.
Ob sich dieser Trend durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. Die Idee, das Shopping im Internet noch emotionaler und individueller zu gestalten, kann aber nur begrüßt werden.
Quelle: internetworld








